Wenn der Weg lang ist, muss das Ziel wichtig sein.
Andreas Honrath hat „Peace before Profit“ ins Leben gerufen.
Wenn er nicht für den Frieden wandert, ist er als systemischer Berater, Supervisor, Mediator und Trainer für gewaltfreie Kommunikation aktiv.
Die Idee zu „Peace before Profit“ kam mir vor einigen Jahren auf dem spanischen Jakobsweg. Damals stellte sich mir eine einfache Frage: „Was braucht die Welt eigentlich?“ Die Antwort kam spontan und klar: „Frieden.“ Gleichzeitig folgte die nächste Frage: „Warum hat die Welt keinen Frieden?“
Wenn man in die Geschichte blickt, findet man immer wieder dieselbe Ursache: Gier, Machtstreben und Profit als Antrieb. In diesem Moment war ein Titel geboren, für den ich gehen könnte: – „Peace before Profit“. Und die Idee ließ mich seitdem nicht mehr los.
Die Entwicklungen der letzten Jahre haben in mir das Gefühl verstärkt, dass es nicht reicht, diesen Gedanken nur in mir zu tragen. Ich habe gespürt: Wenn ich für diese Idee nicht selbst losgehe, wird es niemand anderes tun. Nicht mit meiner Überzeugung und meiner Haltung.
Als Kind habe ich bei Familientreffen immer wieder erlebt, wie die Kriege vergangener Generationen Thema waren. Wie viele Menschen in den beiden Weltkriegen nachhaltig Schäden davon trugen oder ganz verloren wurden auch in meinen Ahnenfamilien. Und wie fest der Schwur dieser Generation damals war: Nie wieder Krieg!
Heute, da diese Zeitzeug:innen kaum noch da sind, scheint mir die Möglichkeit, dass sich ein Krieg in Europa ausweiten könnte, mit deutlich weniger Skepsis betrachtet zu werden. Sollte sich diese Entwicklung weiter zuspitzen, würde ich mir irgendwann vorwerfen, es nicht versucht zu haben, den Frieden wieder stärker ins Bewusstsein zu bringen. Diesem inneren Ruf möchte ich folgen – im Gedenken an meine Vorfahren und in Verantwortung gegenüber der heutigen und kommenden Generation.
Ob und welche Wirkung dieser Weg hat, liegt nicht in meiner Hand. Meinem Ruf folgend, werde ich gehen – und freue mich über jeden, der mit mir geht.
„Einstellungen sind wichtiger als Tatsachen! Mit Millionen von Schritten, beweisen wir unseren Willen zum Frieden.“
„Ich engagiere mich für diesen Friedenslauf, weil Frieden zur Grundlage von Politik und Gesellschaft werden muss – nicht zur Nebenbedingung.“
„Behalte die Hoffnung, denn Frieden ist immer möglich!“
Bewegung statt Ohnmacht. Leidenschaft statt Fanatismus: „Make love not war“ oder „Peace before Profit“: Unsere Welt braucht mehr Bewegungen wie diese und mehr Menschen wie Andreas, die sich dafür stark machen.
Inneres Handeln und äußeres Engagement. Einfach anfangen. Ein einziger Schritt ist alles, was man braucht um zu beginnen.
Stay tuned









